· 

Entwicklung eines neuen Schneidwerkzeuges - Vom Konzept bis zur Spindel -Teil 1

Es kommen ständig neue Schneidwerkzeuge auf den Markt. Doch wie verläuft der Prozess eines neuen Produktes vom Konzept bis hin zur Spindel?

 

Unsere Abteilung für Produktmanagement und -entwicklung hat die Aufgabe, jedes Jahr neue Werkzeuge zu entwickeln. Ein Mitglied des Teams ist der Produkt- und Entwicklungsingenieur Jan Bittner.

 

Jan kam im Januar 2015 zu Dormer Pramet und wurde Teil des Teams zur Entwicklung eines Sortiments von Hochleistungs-Fräswerkzeugen. Fast drei Jahre später wurde eine neue Reihe von SBN10-Fräsern und BNGX-Wendeschneidplatten auf den Weltmarkt gebracht. Dies ist der erste Teil von Jans Geschichte.

Unser Ziel war es, ein Sortiment von Werkzeugen für den Einsatz in Doppel-Negativ-Fräswerkzeugen zu entwickeln, die hohe Vorschubraten für eine erhöhte Produktivität ermöglichen. Das Design musste für doppelseitige Wendeschneidplatten ausgelegt sein, um den wirtschaftlichen Wert (vier Schneidkanten) zu maximieren und eine gute Spankontrolle bereitzustellen, was auch einen höheren Rampenwinkel ermöglicht.

Gleichzeitig sollte das Werkzeug Prozesssicherheit und ein vielseitiges Angebot für den Werkzeug- und Formenbau von der Schrupp- bis zur Fertigbearbeitung bieten.


Design concepts

Karel Tiefenbach, Produktmanager für Wendeschneidplatten, erstellte ein Konzept und setzte ein klares Ziel für das Entwicklungsteam. So begann Jan Bittner den Prozess mit Jan Vlcek von der Abteilung Produktdesign & Information (Bild rechts).

Ihre erste Aufgabe bei der Entwicklung eines neuen Fräswerkzeugs - später SBN10 genannt - war es, herauszufinden, welche Produkte es bereits auf dem Markt gibt und wie Dormer Pramet sich von diesen unterscheiden konnte, gleichzeitig jedoch die Bedürfnisse der Kunden erfüllte.

Jan Bittner sagt: "Wir haben mit einer Reihe von Vorstudien und ersten Prototypen begonnen und die Ideen vorgestellt, bevor wir mit der Herstellung von Mustern gestartet haben. Es gibt immer einige kleine Änderungen und Herausforderungen, welche in diesem Stadium große Auswirkungen haben können.
Wir haben jedoch mit den Entwicklern zusammengearbeitet, um unser Konzept so anzupassen, dass es einzigartig ist und gleichzeitig die ursprüngliche Anforderungen erfüllt. Dies veranlasste uns, eng mit Kollegen in Schweden und Nordamerika zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass unsere Entwicklungen nicht mit anderen Patenten kollidieren.

 

 

 


Teil zwei von Jans Geschichte folgt in Kürze!